Geschäftshaus
– Absenkung um 20 cm.

Key facts im Überblick:

  • Herausforderung: Umfassende Rohbaumaßnahme mit komplexen Eingriffen in die Gebäudestruktur.
  • Besonderheiten: Notwendige Ertüchtigung der Fundamente, minimale Anhebung und Absenkung des fünfstöckigen Gebäudes in bewohntem Zustand
  • Vorgehen: Intensive Zusammenarbeit mit Statikern, permanente digitale Überwachung des Gebäudes während des Eingriffs.

Geschäftshaus | Wien
Nach dem Einbau der provisorischen Abstützungen erfolgte der Abriss der alten Stützen

Geschäftshaus | Wien
Komplexe Hilfsmaßnahmen stellten die größte Herausforderung dar

Geschäftshaus | Wien
Hydraulische Pressen hielten das Gebäude in Position

Bis zur Umlagerung der Lasten auf die neue Tragstruktur trug eine speziell angefertigte Stahlkonstruktion das Gebäude.

Eine 100.000 t schwere Herausforderung wartete auf Schwitzke Project mitten in der Wiener City:
Ein historisches Geschäftshaus sollte seine vertikale Fassadenstruktur zurückbekommen. Dafür musste die Bodenplatte um 20 cm auf Straßenniveau gesenkt werden.
Das bedeutete: Erhebliche Eingriffe in die bestehende Statik unter Einhaltung maximaler Sicherheitsbestimmungen.
Denn die Mieter der Obergeschosse nutzten das Gebäude täglich weiter. Zunächst wurde eine provisorische Stahlkonstruktion eingebaut und das Fundament mit 60 Pfahlgründungen verstärkt. Danach konnten die alten Mauerwerks- und Betonstützen abgerissen und neue eingebaut werden.
Die Stahlkonstruktion trug das 5-stöckige Gebäude, bis es auf den neuen Stützen aufliegen konnte. Millimetergenau. Durch hydraulische Pressen, die im Sekundentakt digital analysiert und gesteuert wurden. Das Ergebnis: sitzt perfekt.